🛰️ Satellitenfunk – Tech-Guide
Wie funktioniert Satellitenfunk?
Im Amateurfunk werden spezielle OSCAR-Satelliten genutzt. Der Funkamateur sendet ein Signal zum Satelliten (Uplink). Der Satellit empfängt, verstärkt und sendet das Signal auf einer anderen Frequenz zurück (Downlink).
- Antennennachführung: Präzises Tracking nötig.
- Dopplereffekt: Die Frequenz wandert durch die Bewegung!
- Modi: Meist VHF/UHF Mix (z.B. Mode U/V).
Antennen für den Orbit
Die Wahl der Antenne entscheidet über Erfolg oder Rauschen:
- Yagi-Antennen: Hoher Gewinn, muss aber nachgeführt werden.
- Helix-Antennen: Ideal für zirkulare Polarisation (RHCP/LHCP).
- Rotoren: Azimut & Elevation Motoren sind das Nonplusultra.
Beispiel-Einrichtung (Setup)
| Komponente | Empfehlung | Funktion |
|---|---|---|
| Transceiver | Yaesu FT-817 / FT-991 | Allmode VHF/UHF |
| Software | SatPC32 / Gpredict | Tracking & Doppler-Korrektur |
| Interface | USB-CAT Kabel | Frequenzsteuerung via PC |
Quick-Start:
- Satelliten-Pass berechnen (Wann kommt er?).
- Uplink & Downlink Frequenzen im Gerät setzen.
- Antenne grob ausrichten & Signal suchen.
- Doppler-Korrektur ständig nachführen!
Doppler-Shift & Korrektur
Da der Satellit mit mehreren km/s rast, verschiebt sich die Frequenz. Faustformel: Beim Anflug ist die Frequenz höher, beim Entfernen niedriger.